Frage 1 / 5
Was für eine Anwendung soll entstehen?
Methodik
So rechnet der Schätzer
Aufwand statt Preisliste
Der Rechner multipliziert Aufwandsspannen in Personentagen mit marktüblichen Stundensätzen (DACH-Agenturen 120–150 €/h, Freelancer 95–115 €/h, Nearshore 70–90 €/h; Marktstudien 2026). Feste Paketpreise täuschen eine Genauigkeit vor, die vor der Anforderungsklärung niemand hat. Woher die Stundensätze und die Kostenbänder je Projekttyp stammen, steht mit allen Quellen im Ratgeber. Was kostet Softwareentwicklung? Preise und Stundensätze 2026
Kostentreiber aus COCOMO II
Die Aufschläge für Hochverfügbarkeit, Security/Compliance und viele Stakeholder stammen aus dem Constructive Cost Model II (Boehm) — einem empirisch kalibrierten Aufwandsmodell, nicht aus Bauchgefühl.
Gesamtkosten statt Angebotssumme
60–80 % der Lebenszykluskosten einer Software entstehen nach dem Go-live (IEEE-Studien). Deshalb rechnet der Schätzer Wartung (10–20 % p. a.), Betrieb und Lizenzen über fünf Jahre hoch — mit den Steigerungssätzen offengelegt.
Warum ohne E-Mail-Gate?
Sie sollen die Größenordnung kennen, bevor Sie mit irgendjemandem sprechen — auch mit uns. Eine Schätzung, für die Sie erst Ihre Adresse abgeben müssen, ist ein Tauschgeschäft, keine Information.
Und wenn sich Anforderungen ändern?
Sie ändern sich — deshalb rechnet der Schätzer Spannen statt eines Festpreises, der das Änderungsrisiko nur als versteckten Aufschlag einpreist. Welches Abrechnungsmodell wann trägt und was dazu in den Vertrag gehört, steht im Ratgeber zu Vertragsmodellen. Vertragsmodelle für Individualsoftware
Je nach Vorhaben senken Förderprogramme die Nettokosten erheblich — die Forschungszulage erstattet KMU bis zu 35 % förderfähiger Entwicklungskosten, der KfW-Förderkredit Digitalisierung (511/512) bringt 3–5 % Zuschuss. Welche Programme im zweiten Halbjahr 2026 tatsächlich offen sind, steht imFörderprogramm-Überblick.